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Die Internetplattform WIR für Frieden und Freiheit postete am 15. Oktober 2026 ein bemerkenswertes Zitat des österreichischen Schriftstellers Karl Kraus. Dieser schrieb zwischen den beiden Weltkriegen: „Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein, das heißt müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Lüge, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos. War man je zu all dem frisch und munter?... Kriegsmüde hat man immer zu sein, das heißt nicht nachdem, sondern ehe man den Krieg begonnen hat.“
Das ist doch eine gewichtige Gegenstimme zum Narrativ von Politik und deren Leitmedien, die einmal mehr Europa gegen Russland aufhetzen und kriegstüchtig machen wollen.
Interessanterweise finden sich diese Gegenstimmen zum Krieg in nahezu allen politischen Lagern. Die KPÖ Graz beispielsweise zitiert auf ihrer Website zum Thema Krieg und Frieden auch den deutschen Schriftsteller Kurt Tucholsky. Er verfasste im Jahr 1924 seine Beschreibung von Verdun, einem verheerenden Kriegsschauplatz des 1. Weltkriegs, so:
„Hier war das Niemandsland: Drüben auf der Höhe lagen die Deutschen, hüben die Franzosen. [...] Hier mordeten sie, Mann gegen Mann, Handgranate gegen Handgranate. Im Dunkeln, bei Tag und bei Nacht. […] Hier vorn arbeiteten sie für die Fabrikherren viel besser und wirkungsvoller. Die Rüstungsindustrie war ihnen Vater und Mutter gewesen; Schule, Bücher, die Zeitung, die dreimal verfluchte Zeitung, die Kirche mit dem in den Landesfarben angestrichenen Herrgott – alles das war im Besitz der Industriekapitäne, verteilt und kontrolliert wie die Aktienpakete. Der Staat durfte die Nationalhymne singen und Krieg erklären. [...] Da zerfleischten sich einheitlich aufgebaute ökonomische Schichten, da wütete das Volk gegen sich selbst [...]“
Im Klartext: Gestern wie heute sind es Politik und deren Leitmedien, die im Auftrag dunkelster Krisenprofiteure wie BlackRock und Vanguard die Völker perfide gegeneinander aufhetzen, einander als Feinde darstellen. – Das Fazit der Bewegung WIR für Frieden und Freiheit: Kriege beginnen nicht von selbst. Sie werden von Menschen begonnen und von Menschen erlitten. JEDER potenzielle Kriegsteilnehmer, ob Soldat oder Zivilist, kann NEIN zum Krieg sagen.
Ausschnitt aus: Antikriegslied – Wir sagen „NEIN“ – Mathias Ebert mit Familie & Freunden
Autor: hm.
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