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Megaprojekt US-Hospital Weilerbach – Besetztes Deutschland?

US-Militär baut sein teuerstes Krankenhaus – mitten in Deutschland

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Die Behauptung, Deutschland sei von den USA besetzt, ist weit verbreitet und umstritten. Während die einen sie als Verschwörungstheorie abtun, verweisen andere auf die militärische Präsenz der USA und die damit verbundenen politischen Abhängigkeiten.

Folgendes aktuelle Beispiel spricht für sich: In Weilerbach in der Pfalz, nahe dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein, entsteht derzeit das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der Vereinigten Staaten. Die neue Klinik soll das Hospital in Landstuhl sowie die Klinik der Air Force auf der Air Base Ramstein ersetzen. Die Klinik soll die medizinische Versorgung von rund 50.000 US-Militärangehörigen und ihren Familien in der Region sowie von etwa 200.000 US-Soldaten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika sicherstellen. Eine Behandlung der deutschen Bevölkerung ist nicht vorgesehen.

Das 47 Hektar große Gelände entspricht rund 112 Fußballfeldern. Der Gebäudekomplex selbst entspricht etwa 25 Fußballfeldern. Er verfügt über eine hochmoderne Infrastruktur mit 4.680 Räumen und 120 Behandlungszimmern.

Für Ende 2027 ist die Fertigstellung geplant. Voraussichtlich ab Januar 2029 sollen die ersten Patienten behandelt werden. Das Krankenhaus wird von den US-Streitkräften betrieben und soll rund 2.500 Mitarbeitende beschäftigen.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,59 Milliarden US-Dollar (rund 1,46 Milliarden Euro). Deutschland übernimmt davon anteilige Planungskosten in Höhe von 266 Millionen Euro – obwohl die Klinik primär der medizinischen Versorgung der US-Streitkräfte und ihrer Angehörigen dient und keine Versorgung der deutschen Bevölkerung vorgesehen ist. Müsste man hier nicht vielmehr von „Besatzungskosten“ sprechen – also von Kosten, die ein besetztes Land für die Stationierung fremder Truppen trägt?

Neben den hohen Kosten für den deutschen Steuerzahler, ist die US-Präsenz in Ramstein für die deutschen Bürger zunehmend sehr gefährlich. Denn von Ramstein aus werden die amerikanischen Drohnen- und Raketenangriffe im Nahen Osten koordiniert und gesteuert. Darüber berichtete auch Euronews in einem Artikel vom 20. März 2026. Darin widmete sich das Nachrichtenportal ausführlich der Frage: „Macht Ramstein Deutschland zum Ziel eines iranischen Gegenangriffs?“ Denn für iranische Gegenangriffe wäre Ramstein möglicherweise ein legitimes Ziel.

Am 8. Oktober 2026 berichtete die deutsche Wirtschaftszeitschrift WirtschaftsWoche, dass iranische Geheimdienste US-Militäreinrichtungen in Deutschland ins Visier genommen haben sollen, darunter die Luftwaffenstützpunkte Ramstein und Spangdahlem.

Die deutsche Regierung wäre gut beraten, dafür zu sorgen, dass Deutschland nicht als besetztes Land und damit als Zielscheibe wahrgenommen wird, sondern dem Beitrag von Lea Reisner auf X zu folgen. Reisner ist Sprecherin für internationale Beziehungen der Linksfraktion im Bundestag. Zitat: „Ramstein muss geschlossen werden. Deutschland darf nicht schon wieder zur Drehscheibe für Krieg und Leid werden!“

Autor: dd.

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