Pop-Titan Dieter Bohlen rechnet mit dem politischen Zeitgeist ab. Im Podcast Hopf & Kettner warnt Bohlen vor einer immer stärkeren Kriegsrhetorik in Deutschland.
“Der Deutsche Luftwaffenchef: (...)”
„Die Bundeswehr sei bereit, heute Nacht zu kämpfen und werde jeden Zentimeter NATO-Territorium mit verheerenden Luftschlägen verteidigen. Ich krieg also zunehmend Angst. Wir wollen Frieden verdammt(e Scheiße). Und jetzt geht’s nur noch um das Wort Krieg! Wie bereiten wir uns vor? Wir brauchen zehn Milliarden für neue Bunker. Hey, warum müssen jetzt Bunker gebaut werden? Was haben die da vor? Da kriege ich doch Angst. Ich baue doch keine Bunker einfach nur aus Jux, sondern ich baue Bunker, wenn ich antizipiere, dass die irgendwie Krieg wollen.“
Besonders Bundeskanzler Friedrich Merz hält er vor, dass in der Politik kaum noch von Frieden gesprochen werde. Stattdessen dominierten Aufrüstung, Abschreckung und Kriegsszenarien die öffentliche Debatte. Bohlen fordert einen Kurswechsel hin zu Verhandlungen und Diplomatie. Der frühere Modern Talking-Star selbst fürchtet sich vor einem Sieg der Ukraine über Russland. Seiner Ansicht nach würde sich eine Atommacht nicht kampflos ergeben. „Dann wäre der Weltkrieg da“, ist Bohlen überzeugt.
Für Bohlen steht fest: Die Politik müsse wieder über Frieden reden, bevor Europa sich immer tiefer in eine Logik des Krieges hineinziehen lasse.
„Man muss sich informieren. Heutzutage ist es, so glaube ich, so einfach wie nie zuvor, sich zu informieren und nicht nur, sag ich mal, eine Zeitung zu lesen. Sondern auch, was sagen andere, was sagt das Ausland, was sagt diese Quelle? Heutzutage kann man ja quasi mit seiner Nase überall drin wühlen und sich irgendwie eine differenzierte Meinung holen.“ Für das ganze Interview hier klicken.
Bereits Altbundeskanzler Helmut Schmidt warnte in einem Interview: „Leute, die nicht wie ich Krieg erlebt haben, wohl aber selbst Krieg führen oder provozieren, wissen nicht, was sie Furchtbares anrichten.“
Für Kriegslüstlinge, die den Krieg provozieren und von ihm profitieren, hat KlaTV-Gründer Ivo Sasek die perfekte Idee.
[Ivo Sasek skizziert einen Ausweg aus der wahnsinnigen Rüstungsspirale | www.kla.tv/38302]:
„Wir sagen JA zu Kriegen – aber ausschließlich diejenigen schicken wir in den Krieg, die die Kriege anzetteln, die von den Kriegen profitieren. Die müssen 1:1 gegeneinander ins Feld ziehen! Nicht für sie unschuldige Väter, unschuldige Söhne! Dann können Fußballfelder ausreichen oder ausgediente altrömische Arenen sollten für diese Minderheit ausreichen. Könnt ihr euch das vorstellen?“
Wenn Sie sich das vorstellen können oder wünschen, bitten wir um aktive Verbreitung dieser Sendung.
Ivo Sasek skizziert einen Ausweg aus der wahnsinnigen Rüstungsspirale ⤵️
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