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Krieg – Umverteilung von Arm nach Reich!

Während der Krieg in der Ukraine mit unvermittelter Härte weitergeht, hat ein Angriff von Israel und den USA gegen den Iran begonnen. Neben großer Zerstörung und vielen Toten, hat der Konflikt weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft, denn Öl und Gaspreise steigen. Angesichts dieser Zusammenhänge müssten eigentlich alle Kriege umgehend gestoppt werden. Auf die Frage, warum dies nicht passiert nimmt der Finanz- und Wirtschaftsexperte Ernst Wolff wie folgt Stellung: www.kla.tv/27462

„Was bedeutet so ein Krieg wirtschaftlich? Sehen wir uns einmal grundsätzlich an, was die Umstellung einer Friedenswirtschaft auf Kriegswirtschaft bedeutet: Die erste Folge ist, es müssen vermehrt Rüstungsgüter hergestellt werden. Den Auftrag dazu erteilt die Regierung, die das Ganze auch finanzieren muss. Das wiederum tut sie mit Steuergeldern, die zuvor von der Bevölkerung erarbeitet wurden. Es handelt sich also im Grunde um eine Umverteilung. Das Geld der Steuerzahler fließt aufgrund einer Entscheidung der Regierung in die Taschen der Rüstungsindustrie.

Nun mag der Einwand kommen, dass die meisten Regierungen ja hoch verschuldet sind und gar nicht über die steuerlichen Mittel verfügen, um die Rüstungsindustrie anzukurbeln. Auch hierfür haben sie eine Lösung: Die Regierungen verschaffen sich das Geld. Dazu geben sie Staatsanleihen heraus, die sie sich von der Zentralbank abkaufen und an die Geschäftsbanken weitergeben lassen. Damit aber fördern sie die Geldschöpfung, denn dieser Vorgang bedeutet nichts anderes, als dass neues Geld aus dem Nichts heraus geschaffen werden muss. Dieses neue Geld aber erhöht die gesamte Geldmenge und treibt somit die Inflation an. Die wiederum enteignet den einfachen Bürger, der in diesem Fall also nicht mit seinen Steuern, sondern mit dem Verlust seiner Kaufkraft bezahlt.

Kriegsverlierer sind also in jedem Fall die einfachen Bürger, die bei der Entscheidung Krieg zu führen auch nicht befragt wurden. Mit anderen Worten, es handelt sich hier um eine erzwungene Wohlstandsumverteilung, von der großen Mehrheit zu einer kleinen Minderheit.“

Auf die Frage wer zu dieser kleinen Minderheit gehört, die von Kriegen profitiert, nennt Ernst Wolff neben der Rüstungsindustrie und den Geschäftsbanken auch die großen Internetkonzerne. Denn die Waffenindustrie hängt technologisch am Tropf der IT-Industrie. Schließlich profitieren die weltweit großen Vermögensverwalter als Hauptaktionäre bei allen großen Firmen: Vanguard, BlackRock und State Street. Diese verwalten laut Wolff das Vermögen der Superreichen, zu denen unter anderem die Rothschilds, Rockefellers, Warburgs, Goldman Sachs, Bill Gates, Warren Buffet oder auch Elon Musk gehören. Es ist also wieder die kleine Gruppe von Superreichen, die einzig von diesen Kriegen profitieren.

Deshalb ist es unumgänglich, dass ein weltweites Krisen-Profit-Verbot durchgesetzt wird! Wenn aus Katastrophen jeglicher Art kein Profit mehr generiert werden darf, sondern die so erzielten Gewinne z.B. zum Wiederaufbau oder zur Schadensminderung eingesetzt werden müssen, wird dieses böse Spiel schlagartig enden.

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