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Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen – keine Lösung für die Ursachen

Die deutsche Regierung einigte sich auf ein Sparpaket, mit dem die gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr 16 Milliarden Euro einsparen sollen. Die Gesundheitsausgaben in Deutschland im Jahr 2025 lagen bei rund 579 Milliarden Euro – das entspricht etwa 7.000 Euro pro Einwohner!

Wo soll eingespart werden? Unter anderem sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Höhere Zuzahlungen für Medikamente in der Apotheke.

  • Die kostenlose Mitversicherung von Familien soll eingeschränkt werden.

  • Besserverdienende müssen künftig auf einen höheren Anteil ihres Einkommens Krankenkassenbeiträge zahlen.

  • Homöopathische Arzneien sollen nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden, weil für deren Wirkung laut Gesetzentwurf keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise vorliegen.

  • Ab 2028 soll eine Abgabe auf stark zuckerhaltige – und damit besonders gesundheitsschädliche – Getränke erhoben werden. Dies soll für Einnahmen von 450 Millionen Euro im Jahr sorgen, die der gesetzlichen Krankenversicherung zugutekommen.

  • Und vieles mehr.

Einmal mehr sollen die Bürger zur Kasse gebeten werden, ohne dass die Probleme an ihrer Wurzel gelöst werden. Wir erinnern uns: Allein im Jahr 2021 machte der Staat der Pharma Milliarden Geschenke. Die Kosten für Corona-Impfungen und Impfzentren beliefen sich auf 9 Milliarden Euro und für Testungen knapp 10 Milliarden Euro, nur in Deutschland. Dies entspricht ziemlich genau der Summe, die nun eingespart werden soll.

Ivo Sasek, Gründer von Kla.TV, setzte in seiner Rede vom 1. Februar 2025 kraftvolle und wegweisende Impulse. Angesichts zunehmender Gesundheitsreformen, die an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeigehen, wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit seinen Gedanken dringlicher denn je:

Ausschnitte aus Rede: „12 Sippenhafts-Abgründe“ - www.kla.tv/31825

Seht ihr, wir bezahlen immer mehr und sind immer kränker. […]

Nach dem Sprichwort „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ oder nach der erwiesenen Gesetzmäßigkeit, dass sich Gleiches gegenseitig anzieht, wäre es doch nichts als gerecht, wenn wir nach genau diesen Kriterien auch den Weg der Finanzierung unseres Gesundheitswesens einrichten würden. Ich denke, ein Probelauf würde nicht schaden. Ich plädiere auf einen demokratischen Volksentscheid, dass wir uns für ein diesbezügliches Pilotprojekt aussprechen. Alle freiwilligen Teilnehmer sollten für die Zeit dieses offiziell beschlossenen Pilotprojektes von allen bisherigen Verpflichtungen zu irgendeiner Krankenkasse oder irgendeiner bestehenden Gesundheitsvorschrift einfach einmal befreit werden. Im Klartext würde dies bedeuten, dass zum Beispiel die Linken eine eigene Krankenversorgung unter sich betreiben und ebenso die Rechten. Kein Linker dürfte in eine Versorgungskette der Rechten eintreten und kein Rechter dürfte sich an den Tropf der Linken hängen, würde das bedeuten.

Ebenso sollten Freisinnige unter sich ein eigenes Betreuungs- und Finanzierungssystem haben und auch die religiös oder sonst wie Gleichgesinnten unter sich. Jeder sollte sich ganz frei mit irgendeiner Gruppe seiner Wahl, aber unbedingt seinesgleichen, verbinden. Auf diesem Weg würde ziemlich klar und deutlich sichtbar werden, welche der sich gegenseitig erniedrigenden Besserwisser jetzt tatsächlich auch die gesündeste Lebensweise pflegt. An dieser Stelle muss einfach wieder einmal klipp und klar daran erinnert werden, dass die allermeisten Krankheiten einfach nur etwas mit widernatürlichem Lebenswandel, mit widernatürlichen Lebensweisen zu tun haben. […]

Für einen Testlauf müssten wir unsere gängigen Krankenkassensysteme zumindest vorübergehend einmal nur noch für diejenigen bestehen lassen, die ein solches auch wirklich wünschen. Allen übrigen aber muss die Freiheit zum vorübergehenden Austritt gewährt werden. Ich behaupte, dass wir binnen ein bis drei Jahren in aller Deutlichkeit sehen würden, welche Gruppierungen ihren Lebensstil radikal ändern müssten, damit sie finanziell nicht an ihren Folgeschäden ersticken.

Ich denke noch etwas weiter: Die neue Prämisse aber wäre, dass jeder Mensch sich mit mindestens 1000 bis 2000 Gleichgesinnten eigener Wahl zu 1nem Gesundheitswesen zusammenschließen müsste. Diese Kreise könnten dann optimalerweise ihre eigenen Verwaltungseinheiten oder -gremien bestimmen, ohne sich sonderliche Gebäude mit allem Klimbim anzuschaffen. Von zu Hause aus könnte man in überschaubaren Gruppen via Telefonkonferenzen oder wie auch immer die Krankheitsfälle erfassen und dann bearbeiten. Dazu bräuchte es lediglich ehrliche und offene Mitwirker, wie diese auch in früher noch gängigen Volksgerichten, sprich Geschworenen-Gerichten oder Volkstribunalen, üblich waren. Wie eine Familie würde man kurz die Köpfe zusammenstrecken, sich die Krankheitsfälle beschauen und dann beschließen, welchen Weg der Behandlung man einschlägt. Schon allein dadurch würden laufend Milliarden an Bürokratie- und Infrastrukturkosten wegfallen.
Während man in der Startphase die gleichen Krankenkassenpreise erheben könnte wie bislang, sollten die Verwaltungslöhne zuerst möglichst niedrig gehalten werden. Erst wenn sich ein allgemein beruhigender Überschuss an Krankengeldern gebildet hat, sollte man die Verwaltungslöhne erhöhen.

Manches könnte anders sein, aber ihr versteht, man muss es einmal durchdenken. Und dann steigen die Verwaltungslöhne auch nur in analogen Prozenten zu erarbeiteten Überschüssen, gleichsam einem Bonussystem. Ebenso wäre es äußerst heilsam, wenn man – wie im alten China – die Ärzte im neuen Gesundheitssystem erst dann bezahlen müsste, nachdem sie auch einen wirklich sichtbaren Erfolg mit ihrer Kunst erzielen konnten, sonst könnte ja jeder Arzt werden.

Eine ehrenamtliche Verwaltung wäre natürlich das Tüpfelchen aufs I. Ich denke nur laut. Eine solche hätte den großen Vorteil, dass alles von vornherein viel schneller abgewickelt wäre. Und jede kopflose Geldverschwendung und sowieso jeder lobbyierte Krisenprofit hätte über Nacht ein Ende – glaubt es. Je größer die Überschüsse, desto günstiger könnte dann die Krankenkasse für alle werden. Dadurch wäre für alle die Motivation geschaffen, den besten Weg zur Heilung zu wählen und auch zu finden. Das ehrenamtliche Verwaltungsteam könnte immer wieder mal wechseln, damit möglichst viele Teilnehmer einen tieferen Sinn für unser Gesundheitswesen entwickeln könnten.

Mehr zum Thema:
️12 Sippenhafts-Abgründe – Eindringlicher Zuhilfe-Ruf an alle! (von Ivo Sasek) ⤵️

🔗 www.kla.tv/31825
🔗 t.me/KlagemauerTV/4582

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