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Vor 25 Jahren – also knapp einen Monat nach den Anschlägen vom 11. September 2001 mit 3.000 Todesopfern – marschierten die USA in Afghanistan ein. Darauf folgte der längste Krieg in der Geschichte der USA. Im Oktober 2001 rief die NATO zum ersten Mal den Bündnisfall nach Artikel 5 des NATO-Vertrags aus. Dies war der Startschuss für die Militärkampagne „Operation Freedom“. Direkt in Afghanistan kostete der Krieg mehr als 170.000 Menschenleben. In der Folge gab es weitere US-geführte, sogenannte „Kriege gegen den Terror“.
Ein Projekt an der Brown-Universität in Rhode Island (USA), mit dem Titel „Kosten des Krieges“, dokumentiert seit 2001 die Folgen der US-geführten „Kriege gegen den Terror“. Daraus geht hervor, dass mindestens 4,5 Millionen Menschen in den letzten 25 Jahren durch den „Krieg gegen den Terror“ starben. Mehr als 38 Millionen Menschen wurden zu Flüchtlingen, weil ihre Heimatländer bombardiert und ihre Lebensgrundlagen verwüstet wurden. Ein Denkmal für sie gibt es nicht und auch keine Trauerfeier. Im Gegenteil, der Krieg geht weiter. Dies steht im krassen Kontrast zu Denkmälern und jährlichen Gedenkfeiern zum 11. September in der ganzen Welt.
Offensichtlich haben diese sogenannten „Kriege gegen den Terror“ vielmehr den Terror selbst in diese betroffenen Länder gebracht. Dies sollte zu denken geben, wenn für die „Demokratie“ in der Ukraine oder gegen die „atomare Gefahr“ durch den Iran Kriege gerechtfertigt werden. Krieg bringt immer mehr Leid hervor, als angeblich verhindert werden soll. Was das zum Beispiel für einen Ukrainer oder Russen bedeutet, erfahren Sie in folgender Sendung: (www.kla.tv/42678)
Autor: sl.
️Endloser Ukrainekrieg – Ein Ukrainer stellt Fragen ⤵️
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