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EU verabschiedet erschreckende Resolution

Am 24. Februar 2026, zum vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs, verabschiedete das Europäische Parlament in einer Sondersitzung eine erschreckende Resolution, die auf die Fortsetzung des Krieges hinausläuft: Frieden könne es erst geben, wenn Russland kapituliere und die Forderungen der EU akzeptiere.

Michael von der Schulenburg wandte sich in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit. Er ist EU-Parlamentarier und war früher Diplomat bei der OSZE und der UNO. Er schreibt: „Besonders beunruhigend sind die Pläne und die Rhetorik, die darauf hindeuten, dass der Krieg auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden soll, in der Überzeugung, dass dies eines Tages zu einem „Sieg“ führen könnte. Was Europa braucht, ist nicht einen Sieg durch einen endlosen Krieg. […] Europa braucht jetzt den Mut zum Frieden.”

Michael von der Schulenburg ist nur einer von hochrangigen Kennern der Materie, die die Medienberichte zum Ukrainekrieg in ein anderes Licht stellen. Mitunterzeichner seines Offenen Briefes ist Harald Kujat, einst ranghöchster deutscher General, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses und damit auch des NATO-Russland-Rats.

Wie groß das Interesse der EU bisher an konstruktiven Lösungsansätzen für Frieden ist, zeigt der Umgang mit dem Schweizer Experten für internationale Konfliktlösungen Jacques Baud. Baud ist ehemaliger Chef der UN-Abteilung für Friedenssicherung und ehemaliger Schweizer Generalstabsoberst: Seit Anfang März 2022 lieferte Baud eine klare Gegenstimme zur Darstellung der Leitmedien. Die EU sanktionierte ihn Ende 2025: Seine Bankkonten wurden gesperrt, er darf nicht reisen. Um Essen zu kaufen, braucht er eine „humanitäre Ausnahmeregelung“.

Weshalb werden prominente Stimmen für den Friedenserhalt wie Jaques Baud so konsequent abgestraft? Eine plausible Antwort veröffentlichte Kla.TV in der Dokumentation «Krieg und Wiederaufbau der Ukraine – ein gigantisches Geschäftsmodell» vom 16. Juli 2025

Sendungsausschnitt, www.kla.tv/38252 (1:35 - 4:22):

Was als “Hilfe” verkauft wird, sieht eher nach einem gigantischen Geschäftsmodell aus. Weshalb? Die Hilfe soll erstens in die Verteidigung, sprich Rüstung, fließen. Gewinner – die Superreichen! Weiter soll die Hilfe in den Wiederaufbau fließen. Wie man sich das praktisch vorstellen kann, legte Kla.TV bereits im April 2023 dar. Sehen sie dazu einen Ausschnitt aus „Die Akte Selenskyj - Ein Schauspieler auf der großen Weltbühne“ unter www.kla.tv/25731:

Der Türöffner für die Reichsten der Reichen

Seit dem 28.12.2022 existiert eine Vereinbarung zwischen Präsident Selenskyj und Larry Fink, dem Vorstandsvorsitzenden von BlackRock. Diese weltweit größte Investmentgesellschaft verwaltet derzeit ein Vermögen von über zehn Billionen US-Dollar und ist strategischer Partner des WEF. BlackRock- Chef Larry Fink ist neben Klaus Schwab auch einer der Köpfe des World Economic Forum. Man vereinbarte, sich – Zitat – „in naher Zukunft darauf zu konzentrieren, die Bemühungen aller potenziellen Investoren und Teilnehmer am Wiederaufbau der Ukraine zu koordinieren und Investitionen in die wichtigsten und wirkungsvollsten Sektoren zu lenken“. Auf Selenskyjs offizieller Website ist zu lesen, dass das BlackRock-Team schon seit mehreren Monaten „an einem Projekt zur Beratung der ukrainischen Regierung bei der Strukturierung der Wiederaufbaufonds des Landes“ arbeite. Selenskyj dankte Larry Fink für die Arbeit des „professionellen Teams“. Wofür die professionelle „Hilfe“ der Superreichen in allen Bereichen?

Erstens: Selenskyj privatisiert staatliche Unternehmen in großem Stil. Von ca. 3.700 staatlichen Unternehmen sollen nur noch einige hundert übrig bleiben.

Zweitens: Der Agrarsektor wurde und wird unter ausländischen Unternehmen aufgeteilt. 10 Unternehmen kontrollieren ca. 71% des Agrarsektors, darunter multinationale Konzerne wie Cargill, DuPont und Monsanto. Diese kauften ca. 17 Mio. ha Land auf, soviel wie die Agrarfläche Italiens.

Drittens: Als „Gegenleistung“ für die Waffenlieferungen dürfen US-Konzerne ukrainische Firmen und Vermögenswerte aufkaufen. Geht es wie immer nur um`s Geld? Weit gefehlt. Geld dient immer einem Zweck. Die Frage ist: Welchem genau?

Mehr zum Thema:

Krieg und Wiederaufbau der Ukraine - ein gigantisches Geschäftsmodell ⤵️

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Wie kam es zum Ukraine-Krieg? ⤵️

🔗 www.kla.tv/22267
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Quelle 1 | Quelle 2 | Quelle 3

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