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Greifen USA bald Nigeria an?

Warum Trump sich plötzlich für Christen interessiert

„Islamisten haben in Nigeria offenbar erneut Christen in ihrer Kirche überfallen und verschleppt. Für Donald Trumps evangelikale Basis sind die Vorfälle zu einem zentralen Bezugspunkt geworden – und erhöhen den Druck auf Washington, sichtbar zu handeln“, so die Meldung der WELT online.

Das Manova-Magazin schrieb dazu schon Ende 2025: „Nigerianische Islamisten könnten den USA einen Vorwand bieten, um sich schützend vor die verfolgten Christen des Landes zu stellen. Nach einer langen Phase völliger Gleichgültigkeit (siehe Kla.TV von 2014 www.kla.tv/3254 ) wallt der Zorn der US-Regierung urplötzlich mächtig auf. Den wahren Grund geben die Glaubenskrieger aber nicht gern preis: Sie wollen an die nigerianischen Bodenschätze herankommen, deren Ausbeutung ihnen einen strategischen Vorteil im Wirtschaftskrieg mit China verschaffen soll.“ Krieg, Zerstörung, Leid und Teilung des Landes sind inbegriffen.

Die Mainstreamzeitung WELT hingegen verwischt wieder einmal systematisch die zentralen Hintergründe. Damit lenkt sie den Leser mit einer Vielzahl von Widersprüchlichkeiten ab, die gar nichts zur Sache beitragen. Trotzdem schreibt die WELT richtig: „Für evangelikale Netzwerke in den USA ist Nigeria dennoch zu einem zentralen Bezugspunkt geworden. Große Kirchen mit Verbindungen nach Afrika greifen Berichte von Überfällen auf und verbreiten sie als Beleg einer globalen Christenverfolgung.“ Am Ende fordern diese Kreise – also eher deren eingeschleuste Agitatoren – ein entschiedenes Eingreifen der USA durch Luftschläge oder Invasion, auch auf die Gefahr einer Destabilisierung der Region hin. Handelt es sich wieder einmal um einen instrumentalisierten Glaubenskrieg?

Geht man einen Schritt zurück, sieht man deutlich die langfristig eingefädelte Teile- und Herrsche-Politik. Ein Benediktiner Pater aus Süd-Nigeria erklärte schon 2014: „Im Gegensatz zu dem, was manche Medien behaupten, sind die aktuellen Konflikte in Nigeria nicht religiöser Natur. Im Hintergrund stehen vielmehr Gier, Machthunger und Korruption. Denn in Nigeria kämpfen verschiedene Wirtschaftsunternehmen um Macht und Einfluss.

Der nigerianische Journalist Atheling P. Reginald Mavangira ergänzte damals, die Islamisten würden insgeheim über die CIA mit Waffen und Ideologie gefüttert.

Sind sie in den Augen der Machthaber „nützliche Idioten“ – wie das Manova-Magazin sie zynisch betitelt – genauso wie die evangelikale Wählerbasis in den USA? Man wiegelt sie gegeneinander auf, opfert dafür tausende Nigerianer und am Ende gewinnen, wie so oft, die Bergbaufirmen und insbesondere deren Finanziers wie Blackrock und Vanguard. Mehr dazu in den Sendungsempfehlungen.

Der düstere Ausblick von Manova lautet: „Einige Experten sagen voraus, dass im Zuge eines umfassenden Militäreinsatzes das Land in einen muslimischen Norden und einen christlichen Süden geteilt werden könnte. Ganz zufällig befinden sich im Süden auch die gesamten Öl- und Gasvorkommen Nigerias — Platz elf respektive neun weltweit. Und man kann davon ausgehen, dass zusammen mit den Christen auch Nigerias Seltene Erden, Öl und Gas ganz sicher beschützt würden.“

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