Diese Woche schrieb die BILD-Zeitung: „Es ist eine Nachricht voller Liebe, Glück und einer großen Veränderung!“ BILD erfuhr exklusiv: „CDU-Politiker Jens Spahn und sein Ehemann sind Papas geworden“.
Diese Nachricht hat im Nu eine kontroverse Debatte in Deutschland ausgelöst, denn nicht alle konnten sich über diese Nachricht so freuen, wie die BILD-Zeitung. Die Landesvorsitzende der Thüringer Frauen Union forderte sogar den Rücktritt von Jens Spahn. Der Grund: Das homosexuelle Paar hat den Sohn über eine Leihmutter austragen lassen. Da dies in Deutschland gesetzlich verboten ist, haben Spahn und sein Partner den Umweg über die USA genommen, wo dies in manchen Bundesstaaten erlaubt ist. Dies kostet dort zwischen 100.000 und 250.000 Dollar, wobei die Mutter nur einen kleinen Teil erhält. Der Großteil landet bei den vermittelnden Stellen.
Das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland hat jedoch gute Gründe. Die Autorin Birgit Kelle warnt seit Jahren vor den Schäden, die das Geschäft mit den Leihmüttern mit sich bringt – einerseits für die Babys, die aus der Verbindung der sie austragenden Mutter herausgerissen werden und durch das Geschäftsmodell zur Ware werden. Aber auch für die Mütter, die sich oftmals aus finanziellen Notlagen dazu entschließen und von den Profiteuren dieses Geschäftsmodells oftmals ausgebeutet werden.
„Leihmutterschaft ist Menschenhandel“ so Kelle in einem Artikel aus dem Jahr 2022 wörtlich. Weiter führt sie aus: (www.kla.tv/22417)
„Alles, was danach kommt, sind Kollateralschäden, die eben eintreten, wenn man einmal beginnt, Kinder wie Objekte auf dem Weltmarkt zu handeln. Es gilt als Errungenschaft der Zivilisation und weltweite Übereinkunft, dass Organhandel ethisch verwerflich und verboten ist – auch um die Selbstausbeutung armer Menschen zu verhindern. Eine Niere auf dem Weltmarkt zu kaufen wird also kollektiv geächtet. Ein ganzes Kind zu kaufen, wird hingegen unter heterosexuellen und schwulen Promi-Pärchen auch in der Boulevard-Presse zur modernen Form der Familiengründung hochstilisiert.“
Auch Vadim Derksen von der Jungen Freiheit kritisiert das Verhalten Spahns scharf und wirft die Frage auf: Was macht es mit der Psyche eines Kindes, wenn es nicht weiß, wer seine Mutter ist?
Erschwerend kommt hinzu, dass Spahns Partei, die CDU sich erst im Februar klar gegen eine Legalisierung der Leihmutterschaft positioniert hat. Auch Spahn selbst hatte sich als Gesundheitsminister gegen eine Lockerung der Leihmutterschaftsregelung ausgesprochen. Sein Ministerium verwies dabei auf das Kindeswohl als Grund für die ablehnende Haltung.
Im eigenen Fall scheint das Kindeswohl nun aber nicht mehr wichtig zu sein. Spahn verbietet den Bürgern etwas und setzt sich selbst im eigenen Privatleben aber darüber hinweg.
Daher stellt sich die Frage: Wie lange noch wollen wir Menschen wie Jens Spahn nachfolgen und über uns entscheiden lassen? Sie haben doch längst bewiesen, dass bei ihnen andere Maßstäbe gelten, als bei dem ihnen anvertrautem Volk.
Leihmutterschaft – wenn Kinder zur Ware werden ⤵️
🔗 www.kla.tv/22417
🔗 t.me/KlagemauerTV/1929
Nach „Ehe für alle“ nun „Kinder für alle“? (mit aktueller Dokumentation zum Thema Leihmutterschaft) ⤵️










