US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“, dass der Iran bis Dienstagabend, dem 7. April 2026, Zeit habe, die Straße von Hormus zu öffnen. Andernfalls drohten Angriffe auf kritische Infrastruktur. „Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, werden sie keine Kraftwerke und keine Brücken mehr haben“, sagte Trump.
Der Iran reagierte auf das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump mit Gegenforderungen: Die Meerenge werde erst wieder geöffnet, wenn Kriegsschäden aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert würden.
Am 2. März erklärte der Iran erstmals offiziell die Schließung der Straße von Hormus. Die Unterbrechung wirkte sich auf 20 % der weltweiten Ölversorgung sowie auf den Ausfall erheblicher Mengen an Flüssigerdgas aus. Durch die reale oder prognostizierte Verknappung stiegen die Öl- und Gaspreise auf dem Weltmarkt stark an.
Doch worum genau geht es in diesem vermeintlichen Kräftemessen um die Straße von Hormus? Was ist das übergeordnete Ziel?
Am 3. April 2026 beantwortete der deutsche Journalist und Wirtschaftsexperte Ernst Wolff im Gespräch mit Krissy Rieger einige dieser Fragen. Zu Trumps Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormus sagte Wolff:
„Naja, da muss man sagen, also erst mal ist Trump ein großer Lügner, weil er hat das ja provoziert. Also wenn er mit Israel nicht den Iran angegriffen hätte, dann wäre die Straße von Hormus heute noch offen. Also er hat das provoziert. Und im Moment, sein Ziel ist auch nicht, die Straße von Hormus zu öffnen. Also er hat ja schon zwei Ultimaten da verstreichen lassen. Also sein Ziel ist ganz offensichtlich, diese Schließung, die Schließung der Straße von Hormus beizubehalten. Aber ein weiteres Ziel von ihm ist es, andere Länder mit in diesen Konflikt hineinzuziehen, insbesondere Europa. Und deswegen hat er die ganzen europäischen NATO-Partner aufgefordert, auch militärisch an dem Krieg teilzunehmen.“
„Man muss allerdings nicht auf das Weiße Haus gucken, man muss auch nicht auf Herrn Netanjahu gucken, weil das Ganze wird gesteuert von hinten. Die beiden sind nichts anderes als Marionetten, die das Ganze durchsetzen. Und wir erleben ja im Moment dieses Hin und Her, gerade um die Straße von Hormus und so. Das ist alles ein riesiges, inszeniertes Theater. Ich erinnere an den Spruch von Franklin Delano Roosevelt aus den 30er-Jahren. In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn etwas passiert, dann ist es im Hintergrund geplant. Und das ist hier auch so. Diese ganze Krise ist geplant, um für diese ganz große Umwälzung einen Schuldigen zu finden. Und da findet man jetzt den Iran. Und man wird nachher sagen, wenn es zum Beispiel zur großen Rezession kommt, die ja geplant ist, jetzt die ganz große Rezession, dann wird man sagen, Schuld daran ist der Iran. Schuld daran ist die Schließung der Straße von Hormus. Die hat man allerdings absichtlich provoziert. Das ist so ähnlich wie mit Pearl Harbor. Man wusste, dass der Angriff kommt. Man hat ihn noch weiter provoziert. Und man hat ihn dann als Anlass benutzt, um als amerikanischer Staat in den Krieg einzugreifen. Also hier wird etwas inszeniert, um uns praktisch eine neue Welt zu präsentieren, die den Reichen nützt. Weil was wir im Moment erleben, ist eine unglaubliche Bereicherungsorgie. Der Lebensstandard der Massen wird gesenkt und in den nächsten Monaten ganz drastisch gesenkt werden. Aber es werden einige wenige sich auf unvorstellbare Weise weiter bereichern.“
Auf die Frage, welches Ziel die USA und Israel im Krieg gegen den Iran überhaupt verfolgten, antwortete Wolff:
„Na, ich weiß nicht, das Ziel von USA und Israel würde ich es gar nicht nennen, sondern ich würde sagen, das übergeordnete Ziel überhaupt. Und dieses übergeordnete Ziel, das besteht in der Plünderung des bestehenden Systems und in der Vorbereitung eines neuen Systems. Und zwar hauptsächlich eines Geldsystems. Also wir leben in der Endphase des bestehenden Geldsystems. Wir haben es mit dem höchsten Schuldenstand aller Zeiten zu tun. Wir haben es mit riesigen Problemen an den Finanzmärkten zu tun, insbesondere an den Anleihenmärkten, die viel größer sind als die Aktienmärkte. Wir haben es mit einer Bankenkrise im Hintergrund zu tun. Und das Geld, das wir seit Urzeiten kennen, funktioniert auf Dauer nicht mehr so, wie es bisher funktioniert hat.“
Ernst Wolff warnt: WEF 2026 war der Auftakt zu einem gigantischen Umbruch unserer Welt ⤵️
🔗 www.kla.tv/40355
🔗 t.me/KlagemauerTV/5687
Ernst Wolff: Auf dem Weg zur digitalen Weltdiktatur – Ein roter Faden ⤵️










