Die Nachrichtenplattform Anti-Spiegel schrieb am 24. August 2026:
Keith Kellogg, der ehemalige US-Sondergesandter für die Ukraine, hat sich für die Einberufung von Frauen in die ukrainischen Streitkräfte ausgesprochen.
„Meine Tochter war Soldatin, hat die Militärakademie absolviert und in Afghanistan gekämpft. Daher lautet meine Antwort auf die Frage, ob man Frauen einberufen sollte: Ja, denn sie kämpfen nicht schlechter als Männer.“ […] „Es ist sehr wichtig, dass Frauen als Teil der Gesellschaft dienen. Daher sehe ich weder persönlich noch beruflich ein Problem darin“, fügte Kellogg hinzu.
Der Hintergrund ist, dass in der Ukraine im Februar 2022 die Generalmobilmachung ausgerufen wurde und im April 2024 das Wehrpflichtalter auf 25 - 60 Jahre neu festgelegt wurde. In der Praxis werden sogar unter 20-Jährige zwangsrekrutiert. Aber dennoch beklagen die ukrainischen Streitkräfte wegen der extrem hohen Verluste an der Kriegsfront einen chronischen Personalmangel. Nach verschiedenen Schätzungen sterben monatlich etwa 25.000 Menschen, zumeist blutjunge Männer. Nun werde, um die im Krieg gefallenen Männer zu ersetzen, die Wehrpflicht für Frauen und eine weitere Senkung des wehrpflichtigen Alters im Land immer wieder diskutiert, so der Anti-Spiegel.
Kurz und nicht gut: Soll die Ukraine in diesem Krieg mit Russland bis zum letzten Blutstropfen ausbluten – also nach dem Blut der Männer nun auch das der Frauen geopfert werden? Blutzoll anstatt diplomatisch zu verhandeln? UND: Zeichnet sich in dieser Total-Mobilisierung eine Tendenz ab, die als Testballon für die EU dienen soll? In Deutschland würde sich die Wehrpflicht für Frauen lückenlos in den unheilvollen Tenor der propagierten Kriegstüchtigkeit Deutschlands, des Reservestärkungsgesetzes, des Operationsplans Deutschland und des Umbaus der deutschen Industrie in eine Kriegsmaschinerie einpassen.
In Deutschland stoßen diese politisch propagierten Kriegsvorbereitungen bei weiten Teilen der Bevölkerung auf unüberhörbaren Widerspruch. Beispielweise schreibt Jürgen Müller, Pressesprecher Bündnis „Macht Frieden!“:
„Frieden ist ein übergeordnetes Ziel, eine überlebenswichtige Sachfrage, bei der es nicht darum gehen kann, welchem politischem Lager sich jemand zurechnet. Wir freuen uns über jeden, der mit uns […] für den Frieden eintritt.“
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