„US-Präsident Trump droht mit Truppenabzug aus Deutschland“ titelte gestern die ARD Tagesschau. Dieser postete auf seiner Plattform Truth social: „Die Vereinigten Staaten prüfen die mögliche Reduzierung der Truppen in Deutschland; eine Entscheidung soll in Kürze getroffen werden. Danke für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit! Präsident Donald J. Trump.“
Die ARD kommentierte gestern dazu: „Die rund 36.000 US-Soldaten sind nicht nur ein Wirtschaftsfaktor für die Regionen, sondern wichtig für Deutschlands Sicherheit.“
Wie sehr das der Realität widerspricht, zeigten wir in unserer Dokumentation: „Deutschland, Kommandozentrale direkter Kriegsführung“. Ganz im Gegenteil bedeutet die US-Militärpräsenz ein erhebliches Sicherheitsrisiko, da von Deutschland aus die US-geführten Angriffskriege maßgeblich unterstützt werden. Wussten Sie zum Beispiel, dass von der US-Basis Ramstein die tödlichen Drohnenangriffe unterstützt werden? Dies und anderes macht doch Deutschland zum Kriegsgegner und zur Zielscheibe für Vergeltungsakte!
Warum werden wir über diese Zusammenhänge von unseren Medien gar nicht aufgeklärt? Schauen Sie sich die ganze Sendung an!
Ausschnitte aus Sendung Deutschland, Kommandozentrale direkter Kriegsführung (www.kla.tv/25042):
In Deutschland, konkret in Stuttgart-Vaihingen, befinden sich zugleich die strategische Zentrale des Europäischen Kommandos der Vereinigten Staaten (EUCOM) und die des obersten alliierten Befehlshabers der NATO, Supreme Allied Commander Europe. Sie befehligen alle US-Streitkräfte „in 51 überwiegend europäischen Ländern“.
Ebenfalls in Deutschland wurde im Jahr 2007 AFRICOM, das Oberkommando über US-amerikanische Militäroperationen auf dem afrikanischen Kontinent mit Ausnahme von Ägypten und Dschibuti, aufgebaut. Kein afrikanischer Staat hatte sich dafür als Standort zur Verfügung gestellt. Diese ungeheure strategische Militärpräsenz der USA in Deutschland ist der Mehrheit der Bevölkerung vermutlich nicht bewusst und hat mit freundschaftlichen Beziehungen (wie sie immer über die Medien beteuert werden) wohl wenig zu tun.
Lord Ismay, der erste Generalsekretär der NATO, sagte einmal, Ziel des westlichen Verteidigungsbündnisses sei es, „die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten“.
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Drohnenkrieg aus Deutschland
Infolge des 11. September 2001 dürfen Terrorverdächtige nach US-amerikanischem Recht jederzeit und an jedem Ort getötet werden. Die Deutsche Welle schreibt dazu: „Der frühere US-Drohnenpilot Brandon Bryant sagte 2015 vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags aus, Ramstein sei „die zentrale Relaisstation“ für die Tötungsmissionen gewesen: Die über einem Einsatzgebiet kreisenden Drohnen kommunizierten via Satelliten mit dem Stützpunkt in Deutschland. Dort werde das Signal verstärkt und per Glasfaserkabel in die USA geschickt. Von Endpunkten in den USA aus würden Ziele markiert und tödliche Raketen oder Drohnen ausgelöst.“
Es ist ein Skandal, dass das rheinland-pfälzische Ramstein als zentrale Drehscheibe für diese weltweiten unrechtmäßigen US-Drohnenangriffe dient. Die Bundesregierung und einzelne Politiker spielen diesen Tatbestand immer wieder herunter.
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Seit Ende des 2. Weltkrieges ist unser Denken in Deutschland dahingehend geprägt, die USA als notwendige Ordnungsmacht zu akzeptieren, welche die Welt vor der Bedrohung durch Russland und seit 9/11 vor der Gefahr des Terrorismus schützt. Deutschland beteiligt sich immer aktiver an den Militäraktionen der NATO, dem strategischen Arm des Pentagon in Europa.
Drohnenangriffe in Ländern wie Pakistan, Libyen, Afghanistan, Somalia, Jemen und dem Irak wurden bzw. werden über den US-Standort Ramstein, wo sich auch das Hauptquartier der US-Air Force in Europa befindet, gesteuert . Dies geschieht, obwohl unser Grundgesetz in Artikel 26 das Verbot eines Angriffskrieges zwingend festschreibt:
“(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.”
Doch sind wir wirklich Herren in unserem eigenen Land?
Die deutsche Regierung scheint in wesentlichen Entscheidungen nach wie vor von der Zustimmung Washingtons abhängig zu sein. Dass das so ist und dass Washington grundsätzlich keinen Widerspruch duldet, ist gerade kürzlich in Bezug auf Nord Stream 2 wieder deutlich geworden. Joe Biden hatte nämlich die Attacke auf Nord Stream längst wie folgt angedroht:
„Wenn Russland einmarschiert, das heißt Panzer oder Truppen wieder die Grenzen zur Ukraine überqueren, dann wird es kein Nord Stream 2 mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen.“
Aussagen wie diese, über die Köpfe deutscher Politiker hinweg und völlig an den Interessen der hiesigen Bevölkerung vorbei, stärken den Eindruck, dass das zum Ende des 2. Weltkriegs eingeführte US-Besatzungsrecht auch heute noch gilt. Das wäre ein echter Skandal und würde große finanzielle, rechtliche und politische Konsequenzen für Deutschland bedeuten.
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Deutschland, Kommandozentrale direkter Kriegsführung ️⤵️
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