Am 22. März 2026 titelte die US-amerikanische Onlinezeitung „The Huffington Post“ und zitiert damit US-Soldaten: „Ich will nicht für Israel sterben“: Zweifel an Trumps Iran-Strategie verbreiten sich unter den Truppen.
Eine Veteranin und Reservistin, die jüngere Offiziere betreut, sagte gegenüber der Huffington Post, dass die Truppen, mit denen sie spricht, einen Vertrauensverlust äußern, nachdem der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump dazu gedrängt hatte, in den Krieg gegen den Iran zu ziehen. „Ich höre aus dem Mund von Soldaten die Worte: ‚Wir wollen nicht für Israel sterben – wir wollen keine politischen Schachfiguren sein‘“, sagt sie.
Der Direktor des „Center on Conscience and War“* erklärte gegenüber der Huffington Post, dass die Anzahl der Soldaten, die um Hilfe bei der Kriegsdienstverweigerung gebeten haben, im März 2026 um 1.000 % gegenüber dem Durchschnitt der Vorjahre angestiegen ist.
Das wirkt wie ein Frühlingserwachen und erinnert an den lange nicht mehr gehörten Slogan:
„Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!“ Die Verweigerung des Kriegsdienstes ist ein maßgeblicher Baustein, um Kriege und damit Tod und Zerstörung zu überwinden. Doch scheinbare Demokratien umgehen das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und treten somit ein grundlegendes Menschenrecht mit Füßen. Lasst uns alle gemeinsam die uneingeschränkte Einhaltung dieses Menschenrechts fordern – erst recht im Kriegsfall!
*) Das „Center on Conscience & War“ ist eine gemeinnützige Organisation in den USA, die sich für das Recht auf Gewissensfreiheit einsetzt, die Wehrpflicht ablehnt und Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen unterstützt.
[Kriegsdienstverweigerung: „Demokratien“ missachten Menschenrecht (zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai | www.kla.tv/37647]
Seit 1982 wird der Internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai begangen. Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht! Im Jahr 1987 wurde das Recht auf Kriegsdienstverweigerung durch die UNO-Vollversammlung als internationales Menschenrecht anerkannt. Im Jahr 2004 forderte die UN-Menschenrechtskommission die UN-Mitgliedsstaaten auf, das Kriegsdienstverweigerungsrecht in ihrer nationalen Gesetzgebung zu regeln und einzuhalten. So sei in demokratischen Rechtsstaaten – laut Wikipedia – Kriegsdienstverweigerung ein gesetzlich geschütztes Bürgerrecht. Dieses ist jedoch meist an bestimmte Verfahren und Auflagen gebunden, deren Missachtung strafrechtliche Folgen hat. In Diktaturen und bei staatlich verhängtem Ausnahmezustand (wie zum Beispiel Kriegsrecht) sei Kriegsdienstverweigerung oft illegal und wird als Straftat behandelt. Wie aber nun wird dieses Menschenrecht der Kriegsdienstverweigerung von den verschiedensten Ländern gehandhabt? Wer erweist sich als „demokratischer Rechtsstaat“ und wer als „Diktatur“? Im Folgenden sollen einige Länder unter die Lupe genommen werden:
Kriegsdienstverweigerung: „Demokratien“ missachten Menschenrecht
(zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai) ⤵️
🔗 www.kla.tv/37647
🔗 t.me/KlagemauerTV//5133
21. AZK – ♫ Nicht in unsrem Namen ♫ – von Vätern und Söhnen aus Süddeutschland ⤵️










